Was Sie für die Haarpflege ihres Tibet Terriers wirklich brauchen sind aus meiner Sicht 4 Werkzeuge:
- Haarbürste mit Drahtstiften *Pin Brush* – vorzugsweise mit mindestens 20 mm langen Drahtstiften (ohne Kunststoffnoppen!) die Drahtstifte sollten in einem weichen Gummibett eingearbeitet und die Oberkanten abgerundet sein, so dass sie nicht kratzen
- Stahlkamm mit breiten Zinken
- Stahlkamm mit feinen Zinken
- eine richtig gute Haarschneideschere
Hier sollten Sie jeweils ein qualitativ hochwertiges speziell für die Pflege von Hunden gefertigtes Produkt kaufen. Schlecht gearbeitete Bürsten und Kämme können das Haar mehr schädigen als pflegen.

Bürste mit Drahtstiften bzw. Naturhaar

Grob- und feinzinkiger Kamm
Grundsätzlich reichen diese Kämmutensilien aus, um einen Tibet Terrier im wahrsten Sinne des Wortes ‘Schön’ zu pflegen. Früher, als es die vielen Hundepflegeartikel noch nicht gab, gab es auch schon wunderbar gepflegte Hunde. Und ich kenne viele ‘alte’ Züchter und TT Besitzer, die noch heute sagen, mehr brauche ich nicht.
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Trotzdem möchte ich noch weitere Artikel vorstellen, die Ihnen die Arbeit erleichtern können
Naturhaarbürste – schön für die Gewöhnung von Welpen an die spätere ‘Pflegeprozedur’
Der Kamm mit rotierenden Metallstiften – als Alternative oder Ergänzung zu dem normalen Stahlkamm. Die Stifte sind etwas dicker als beim normalen Kamm. Sie sind im Griff so eingearbeitet, dass sie rotieren können und gleiten daher besonders sanft durchs Haar. Die einen lieben ihn – die anderen sagen ‘damit komm ich überhaupt nicht zurecht’. Man muss es also für sich selbst herausfinden. (… ich liebe ihn.)

li: Slicker-Brush -- re: Les Pooches 'soft'
Die Slickerbrush – in einem Gummibett sind ganz viele hauchdünne Stahlnadeln, welche im oberen Drittel abgewinkelt sind, eingearbeitet. Sie ist gut geeignet um die Unterwolle zu entwirren und kleine Verfilzungen aufzulösen. Wird gern beim Föhnen als Bürste eingesetzt und zaubert ein schönes Volumen ins Beinhaar. Auch kleine Blätter und Äste sollen sich mit ihr gut entfernen lassen – aber es ist Vorsicht geboten – ist das Haar verschmutzt oder verklebt, kann das Deckhaar auch leicht abgerissen werden.
Die “Les Pooches” – eine Weiterentwicklung der Slicker-Brush. Sie ist ergonomisch besser geformt (gut für die Handgelenke) und die Pins sind in einem beweglichen Bürstenkopf eingearbeitet. Auch für Slicker bzw Les Pooches gilt – man kann sich die Pflege ohne diese Bürste nicht mehr vorstellen, oder man kommt damit nicht zurecht. Für den Tibet Terrier kann ich aus der Serie das grüne Modell empfehlen.

li: Haarschneideschere, re: Effilierschere
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Effilierschere – sie braucht man dann, wenn das Kopfhaar sehr dicht wächst und man es ausdünnen möchte, bzw. zum Schneiden von einem Pony.
Gebogene Schere – hiermit kann man die Haare um die Pfoten leichter rund schneiden.
eine dicke Stricknadel aus Kunststoff- zum Scheiteln des Haares. Den Scheitel auf dem Rücken kann man mit der vorderen Zinke des groben Kammes ziehen – oder eben mit solch einer Stricknadel. Auch beim schichtweisen Kämmen meiner Hunde erweist sie mir einen guten Dienst. Sie ist dick und an der Spitze weich und rund, also keine Gefahr den Hund versehentlich zu verletzen.


