Erziehung

Noch nie hat es so viel Spaß gemacht seinen Hund zu erziehen wie jetzt. In den vergangenen Jahren haben Tierpsychologen, Verhaltensforscher und Hundetrainer ungemein viele neue Erkenntnisse zu Ausdrucksverhalten, Kommunikation und Lernstrategien erforscht und erfolgversprechende Erziehungsmodelle entwickelt. Und das schöne daran ist, dass aufgezeigt wird, dass Erziehung und Lernen auf ganz ruhige Weise erfolgen kann und somit dauerhaft und erfolgbringend ist.

Tibet Terrier in der Hundeschule
Aufmerksam und wissbegierig sind unsere Tibet Terrier, wenn sie entspannt und mit Spaß lernen können.

Wenn ich die Webstatistik auswerte, mit welche Suchbegriffe diese Infoseite gefunden wird, so ist “Tibet Terrier Erziehung” ganz weit vorn zu finden. Dies zeigt, dass das Interesse an diesem Thema groß ist, das Besitzer und Welpeninteressenten Ratschläge suchen um es mit ihrem Hund richtig zu machen, aber auch um Hilfe und Unterstützung bei auftretenden Problemen zu finden.

Also, wie wird es gemacht?

Die schlechte Nachricht: Ein ‘Rezept’ wie man unsere Rasse richtig erzieht, gibt es leider nicht und wird man daher hier nicht finden.
Die gute Nachricht: Der Tibet Terrier ist und bleibt ein HUND, auch wenn wir ihn gern als ‘kleinen Menschen’ bezeichnen. Nutzen wir die neuesten Erkenntnisse der Verhaltensforschung – sie zeigen erfolgversprechende Wege und Möglichkeiten auf. Rat und Hilfe finden Sie bei einem guten Züchter, einer guten Hundeschule und in guter Literatur (Bücher, Zeitschriften und Internet).

Doch was ist GUT ?

Was gut und richtig in der Hundeerziehung ist, kann man herausfinden, indem man die angebotenen Erziehungsmethoden vergleicht, wie sie jeweils begründet werden und (ganz wichtig) ob und wie sie funktionieren. Es gibt nicht das ‘eine Buch’ – die ‘eine Webseite’ – die ‘eine allgemeingültige Meinung’. Die Lerntheorien sind streitbar – was ich auch gut finde, denn man muss sich mit all den Themen und Thesen aktiv auseinandersetzen, auch einfach mal ausprobieren. Unstreitig ist für mich jedoch: Training und Erziehung soll ohne übertriebene Strenge und Härte erfolgen. Ziel ist kein blinder Gehorsam und Unterordnung sondern der Aufbau einer guten und stabilen Beziehung zwischen Mensch und Hund.

Alle Artikel, welche ich hier veröffentliche, verstehe ich daher als kleine Bausteine in der Erziehungsarbeit und für das Verständnis des Charakters unserer Rasse. Der Blick durch die ‘rosarote Brille’ ist dabei nicht hilfreich. Der Tibet Terrier ist nicht unbedingt ein Anfängerhund. Andererseits möchte die weit verbreitete Meinung “der Tibet Terrier ist dickköpfig” oder “er tut nur das was er auch einsieht” korrigieren. Wir sollten versuchen “seine Sprache” zu lernen und nicht einfach erwarten, dass er unsere lernt und uns versteht. So wird manches in der Erziehung um ein Vielfaches leichter sein…
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